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ORF On 11.8.08

Erhöhung per 1.November 2008 und ab 1. Jänner 2009

Die Koalition hat sich doch noch auf ein Pflegepaket geeinigt. Die lange diskutierte Pflegegelderhöhung ist damit fix. Per 1. Jänner 2009 wird die Geldleistung für Pflegebedürftige gestaffelt zwischen vier und sechs Prozent angehoben, gaben Sozialminister Buchinger (SPÖ) und Wirtschaftsminister Bartenstein (ÖVP) gemeinsam bekannt. Ebenfalls vereinbart wurde eine Erhöhung der Förderung für die 24-Stunden-Betreuung daheim sowie der generelle Wegfall der Vermögensgrenzen in diesem Bereich. 

Das höhere Pflegegeld soll mit 1. Jänner 2009 in Kraft treten. Die ebenfalls paktierte Erhöhung der Förderung bei der Betreuung daheim soll bereits per 1. November 2008 kommen. 
Das Pflegegeld der Stufen eins und zwei soll um vier Prozent, jenes der Stufen drei bis fünf um fünf Prozent und jenes der Stufen sechs und sieben um sechs Prozent erhöht werden.
Darüber hinaus soll demenzerkrankten Personen bei der Einstufung in den Stufen eins und zwei eine Erschwerniszulage von 30 Stunden angerechnet werden, in den Stufen drei und vier soll diese 20 Stunden betragen.
Schwer behinderten Kindern und Jugendlichen bis zum siebenten Lebensjahr wird ein zusätzlicher Pauschalwert von 50 Stunden angerechnet. Jugendliche mit schweren Behinderungen bis zum 15. Lebensjahr erhalten pauschal 75 Stunden.
Weiterer Bestandteil der Einigung ist die Erhöhung der Förderbeträge bei der 24-Stunden-Betreuung. Demnach wird bei der selbstständigen Betreuung die Förderung von bisher 225 auf 550 Euro und bei der unselbstständigen Betreuung von bisher 800 auf 1.100 Euro angehoben.
Die Vermögensgrenze entfällt bundesweit. Diese Verbesserungen greifen bereits spätestens ab 1. November 2008. In Niederösterreich und Vorarlberg sind die Vermögensgrenzen bereits abgeschafft worden, auch wurden in diesen beiden Ländern bereits höhere Förderungen (in Abstimmung mit Buchinger) eingeführt. Auch Salzburg hatte einen solchen Schritt, der nun bundesweit kommen soll, bereits angekündigt. 

 

ORF On 21.10.07

Ärzte empfehlen Pflegekräfte aus Osteuropa

Legal oder nicht, immer mehr Ärzte empfehlen ihren Patienten, sich Pflegekräfte aus Osteuropa ins Haus zu holen. Denn wenn alte, pflegebedürftige zu Hause leben können, wirke sich das positiv auf deren Gesundheitszustand aus. Mehr als nur Pflegekraft
Pflegekräfte aus dem Osten - ob diplomiert oder nicht - seien rund um die Uhr da, und versorgen nicht nur die pflegebedürftigen Menschen, sondern schaukeln auch den Haushalt. Für viele sei das die optimale Lösung, sagt die Harder Internistin Hedwig Birnbaumer. 

Birnbaumer sieht dadurch auch eine finanzielle Entlastung des Staates. Bei Menschen, die in Altersheimen gepflegt werden, müsse in 90 Prozent die öffentliche Hand einspringen - dem Staat kommen die osteuropäischen Kräfte also billiger, so Birnbaumer. Eine wirkliche Konkurrenz zu den Pflegeheimen, sieht Birnbaumer nicht. Es gebe immer wieder mal leere Betten, dann breche die Panik aus und nach drei Wochen sind die Betten wieder voll, so Birnbaumer. 

Pflegeheime sind einfach zu teuer, sagt der Primar der Internen Abteilung am Krankenhaus Dornbirn, Klaus Abbrederis. Es gebe Aufgaben, die nicht von diplomierten Pflegekräften ausgeführt werden müssen, wie zum Beispiel das Essen machen, sagt Abbrederis. Dadurch könne man sich sicherlich auch Einiges ersparen. Was es brauche, seien umfassende Konzepte, um die Pflege leistbar und legal zu machen.

Kurier 23.8.07

Ausreise von 40.000 Pflegern droht

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ORF On 24.4.06

Experte: Demenzen für Europa großes Problem

Die USA und Europa stehen vor einer ungeheuren gesundheitspolitischen und gesellschaftlichen Herausforderung: Alzheimer-Krankheit und andere Hirnleistungsstörungen, warnt ein Wiener Experte. "Das ist 'die Sache' für Europa und die USA. Das ist für Europa das, was Aids in Afrika ist", sagt jetzt Oberarzt Georg Psota vom Zentrum für Alterspsychiatrie der Psychosozialen Dienste (PSD) in Wien. Alle vorhandenen Therapien müssten möglichst früh angewendet werden.

100.000 Demenzkranke in Österreich

Die düstere Situation laut Psota: Derzeit gibt es in Österreich rund 100.000 Demenzkranke. Pro Jahr kommen 20.000 dazu. Der Fachmann vom Gerontopsychiatrischen Zentrum: "60 Prozent der Demenzfälle sind Morbus Alzheimer. Vor dem 65. Lebensjahr ist das eine Seltenheit. Doch eine Frau mit 65 hat ein 35-prozentiges Risiko, daran zu erkranken, ein 65-jähriger Mann ein 16-prozentiges Risiko."

Unter 75- bis 95-Jährigen fünf Prozent erkrankt
Die rasante Zunahme des Anteils der hoch Betagten an der Bevölkerung wird die Situation dramatisch verschlechtern, so nicht eine echte Alzheimer-Prophylaxe bzw. hoch wirksame Therapien entdeckt werden. Psota: "In der Altersgruppe der 75- bis 95-Jährigen sind fünf Prozent demenzkrank. Bei den über 80-Jährigen ist es jeder Vierte und bei den über 90-Jährigen jeder Dritte."

Schwache Betreuung

Hinzu kommt, dass das fragile Netzwerk zur Betreuung der Betroffenen durch den Trend zur Kleinfamilie bzw. zum Single-Dasein immer schwächer wird. Der Psychiater: "Vier von fünf Dementen leben in Österreich derzeit zu Hause. Drei von vier Demenzkranken werden von Familienangehörigen betreut. Doch zwei von drei betreuenden Angehörigen sind selbst über 60 Jahre alt."

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Das wären nur Durchschnittswerte, in Großstädten sei die Situation bereits wesentlich anders als auf dem Land. Und wenn eine Erhebung in München ergeben habe, dass die häufigste Lebensform der Menschen dort bereits der Ein-Personen-Haus mit Katze sei, könne sich die Gesellschaft in Zukunft auf massive Probleme bei der Betreuung der Demenz-Patienten vorbereiten.

Medikamente, Aktivierung und Angehörigenarbeit

In der Betreuung der von Morbus Alzheimer Betroffenen gibt es drei gleich starke Säulen: Medikamente, Aktivierung und Angehörigenarbeit. Entgegen immer wieder auftauchenden Meldungen ist Psota klar für eine Verwendung auch aller zur Verfügung stehenden Medikamente wie die so genannten Acetylcholinesteras-Hemmer: "Eine Zeit lang gelingt damit eine Verbesserung, die etwa 24 Wochen bis ein Jahr anhält. Ein Drittel der Patienten sprechen gut auf die Therapie an, andere sind mäßige bis keine 'Responder'." Auch mit dem ursprünglich für andere Anwendungsgebiet entwickeltem Medikament "Memantine" ließe sich eine Verschlechterung der psychiatrischen Symptome wie Agitiertheit und Aggressionen von Alzheimer-Patienten verringern. Das helfe wiederum den oft buchstäblich ausbrennenden Angehörigen.

Nicht auf Kosten der Patienten sparen

Bei Ausgaben des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger von knapp elf Milliarden Euro im Jahr 2002 und Ausgaben für Medikamente für Demenzpatienten von rund zwölf Millionen Euro solle man nicht auf Kosten der Patienten und ihrer Angehörigen sparen. Psota: "Die Familien der Demenzpatienten tragen sowieso zwei Drittel der Kosten." 

ORF On 31.12.05

Änderungen bei den Sozialtransfers 2006

Kleine Adaptierungen gibt es jedoch bei der Rezeptgebühr, die um 15 Cent auf 4,60 steigt sowie bei den Selbstbehalten für Heilbehelfe (von 24,20 auf 25 Euro) und Sehbehelfen (von 72,60 auf 75 Euro).
Mit dem neuen Dienstleistungsscheck können Haushaltshilfen legal beschäftigt werden. Das Projekt funktioniert folgender Maßen: Der Dienstgeber kann zum Beispiel in Trafiken und Postämtern einen Scheck erwerben, mit dem die Arbeitskraft dann einerseits bezahlt, andererseits aber auch zumindest unfallversichert wird. Beschäftigt werden können mit dem Scheck nur Personen, die auch über eine legale Arbeitsgenehmigung verfügen. Einsatzbereiche sind "haushaltstypische" Dienstleistungen wie zum Beispiel Reinigung, Kinderbetreuung, Gartenarbeit und Haushaltsführung. Tätigkeiten mit spezialisierter Ausbildung dürfen nicht mit dem Scheck entlohnt werden.

ORF On 21.11.2005

Grosse Preisunterschiede bei Pflegekosten

Die Qualität von Pflege und Betreuung alter Menschen hängt in Österreich vom Wohnort ab. Das besagt eine Studie der WU Wien. Pflege kostet in einigen Bundesländern außerdem doppelt so viel wie in anderen. In den Bundesländern gelten verschiedene Maßstäbe.

Teure Pflege für alte Menschen

Laut der Studie der Wirtschaftsuniversität gelten für die neun Bundesländer unterschiedliche Maßstäbe. Ein pflegebedürftiger Oberösterreicher erhält von mobilen Diensten pro Jahr 50 Stunden Betreuung, ein Wiener 311. Auch die Qualität sei nicht die gleiche, so die Studie. In Wien werden Kunden zu 88 Prozent von der Heimhilfe betreut. Dieser Dienst bietet aber weniger Service als Hauskrankenpflege, die in Tirol wiederum 66 Prozent der Menschen betreut. Studienleiterin Ruth Simsa rechnet vor: "Ein Grazer zahlt für eine konkrete Hilfeleistung 1.159 Euro - ein Grieskirchner 673." 

Einheitliche Standards in ganz Österreich

Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe forderten mit einem Rahmengesetz einheitliche Standards für ganz Österreich. "Wir regen einen runden Tisch zwischen Politik und den Hilfsorganisationen an", sagte Othmar Karas, Präsident des Österreichischen Hilfswerks. Die unterschiedlichen Rahmenbedingungen würden auf Grund eines größeren Verwaltungsaufwandes das System unnötig verteuern. "Diese Strukturschwächen gehen auf Kosten der Menschen", sagte Karas. 

Zahlreiche Probleme im Pflegebereich

"Ressourcen sollen für ein breiteres Angebot und nicht für den Regelungsdschungel verwendet werden", erklärte Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich. Chalupka denkt dabei etwa an Nachtcafes für demente Menschen, die gegen Abend hin verstärkt aktiv würden. Dass überforderte Familien auf billigeres Pflegepersonal aus dem Ausland zurückgreifen, dürfe man nicht verurteilen, meinte Werner Kerschbaum, stellvertretender Generalsekretär des Roten Kreuzes. Mit rund 40.000 Pflegern stellen diese Dienste derzeit die Mehrheit der Versorgung im mobilen Bereich. Auch diesem Problem müsse sich die Politik stellen.

ORF On 13.07.2005

Patientenzorn durch Personalmangel

Immer mehr Spitalspatienten beschweren sich, dass es zu wenig Personal gibt und die Betreuung darunter leidet. Bereits 20 Prozent der Beschwerden bei der Patientenombudsfrau betreffen diesen Engpass. 1.200 Beschwerden von Spitalspatienten langen jedes Jahr bei der steirischen Patientenombudsfrau ein.

Überforderte Schwestern und Ärzte
Schwestern kommen oft eine Stunde lang nicht, wenn geläutet wird; Patienten werden aus dem Bett gesetzt, dann aber für einige Zeit vergessen; das Essen wird nur hingestellt, aber nicht verabreicht; Befunde werden wochenlang aus Zeitmangel nicht geschrieben: Das sind nur einige der Beschwerden, die auf dem Tisch von Patientenombudsfrau Renate Skledar landen. Heuer befassen sich bereits 20 Prozent der Beschwerden mit dem Thema Personalmangel. In den Beschwerden wird aber auch festgehalten, dass sich das Personal bemüht, aber überfordert ist.

Last Update
2014-05-08

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